Was bedeutet eine gute Abnabelung und eine gesunde Ablösung von den Eltern?

Eine gesunde Abnabelung von den Eltern bedeutet, sich emotional und mental zu lösen, um ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Besonders in dysfunktionalen Familien, in denen Kontrolle, emotionale Manipulation oder Schuldgefühle eine Rolle spielen, bleibt dieser Prozess oft unvollständig.

Wenn die Abnabelung nicht stattgefunden hat, zeigt sich das häufig in emotionaler Abhängigkeit, Unsicherheit, Selbstzweifeln oder Schwierigkeiten in Beziehungen. Viele Menschen spüren unbewusste Loyalität oder Schuldgefühle und haben das Gefühl, nie wirklich sie selbst zu sein. Besonders bei einer narzisstischen Mutter oder einem narzisstischen Vater kann die emotionale Verstrickung tief reichen und die eigene Entwicklung blockieren.

Eine gesunde Abnabelung bedeutet nicht unbedingt die Eltern abzulehnen oder den Kontakt abzubrechen, sondern sich innerlich von alten Mustern zu befreien – um endlich frei, unabhängig und selbstbestimmt den eigenen Weg zu gehen.

Inhalt: 

1. Geburt und erstes Lebensjahr

2. Konflikt zwischen Autonomie und Abhängigkeit

3. Trotzphase zwischen Macht und Ohnmacht

4. Pubertät – Der Ablösungsprozess von den Eltern

5. Folgen von fehlender Abnabelung von Deiner Mutter oder Deinem Vater

6. Wie uns unbewusste Verstrickungen blockieren

7. Der Weg zur inneren Freiheit – Schritte zur Heilung

8. Der befreiende Schritt –  gesunde Abnabelung von den Eltern

 

Der erste Schritt der Abnabelung beginnt in dem Moment, in dem die Nabelschnur durchtrennt wird.

1. Geburt und erstes Lebensjahr:

Nach der geborgenen All-inclusive-Versorgung im Mutterleib müssen wir nun selbstständig atmen und lernen, an der Mutterbrust zu saugen.

Schon früh beginnt der Prozess des Wahrnehmens eigener Bedürfnisse: Wann tritt Hunger oder Durst auf? Ist es zu kalt oder zu warm? Wann fühlen wir uns unbehaglich, weil die Windel nass oder voll ist?

Zum ersten Mal im Leben entsteht die Erfahrung, selbst für das eigene Wohlbefinden sorgen zu müssen.

Gleichzeitig wird es essenziell, sich bemerkbar zu machen, um sicherzustellen, dass die eigenen Bedürfnisse gehört und erfüllt werden.

Hier beginnt bereits die erste Prägung.

Wurden unsere primären Bedürfnisse zuverlässig und konstant erfüllt?

  • Nahrung
  • Wärme
  • Körperkontakt
  • Hautkontakt
  • Gefühl von Geborgenheit
  • Gefühl von Sicherheit

Wenn dies gegeben war, entwickelt sich Urvertrauen und das Kind schaut mit Vertrauen in die Zukunft und auf das, was kommen wird.

Doch oft kommt es bereits in dieser frühen Phase zu Missverständnissen: Das Baby hat Hunger, wird aber gewickelt. Ihm ist kalt, doch es wird gefüttert.

Zum ersten Mal erfahren wir, was Bedürfnisse sind – etwas, das wir im Mutterleib nicht kannten. Die Nabelschnur versorgte uns konstant mit Nahrung und Sauerstoff. Die Wärme und Umgebung waren stabil und sicher.

Bereits in dieser frühen Phase lernen wir, was Beziehung bedeutet: Wir sind auf andere Menschen angewiesen.

Wir brauchen jemanden, der uns füttert, wickelt, uns streichelt. Wir genießen den Hautkontakt, hören liebevolle, zugewandte Worte. Auch ein liebevoller Blickkontakt ist für das Baby von großer Bedeutung.

All das trägt zur Entwicklung des Urvertrauens bei.

Es entsteht die Erfahrung:
„Wie ist diese Welt? Bin ich willkommen? Werde ich geliebt? Werden meine Bedürfnisse wahrgenommen? Werde ich verstanden und gesehen?“

Doch was passiert, wenn diese ersten Bedürfnisse nicht erfüllt wurden?

Mussten wir lange weinen und schreien, bis wir gehört wurden?
Bekamen wir keine emotionale Wärme?
War die Situation unzuverlässig und chaotisch?
Wechselten ständig die Bezugspersonen oder waren wir – im schlimmsten Fall – oft alleine?

Schon in frühester Kindheit kann dadurch eine angstauslösende Situation entstehen, die mit hohem Stress verbunden ist.

Als Baby hatten wir nur zwei Möglichkeiten – denn fliehen konnten wir nicht:

  1. Kampfmodus: Wir kämpften weiter, schrien – in der Hoffnung, gehört zu werden.
  2. Erstarrung: Wir gaben auf, erstarren – eine Art Totstellreflex.

Die Strategie des Kampfmodus:

Wir haben früh gelernt, dass wir für uns selbst sorgen müssen. Kämpfen, schreien – damit wir überhaupt überleben. So haben wir zumindest Essen und Trinken bekommen.

Wir verinnerlichten:
„Zum Überleben kann ich mich nur auf mich selbst verlassen, denn andere Menschen sind unzuverlässig. Sie interessieren sich nicht für mich, um zu überleben, muss ich kämpfen.“

Wir werden zu emotionalen Selbstversorgern. Später meiden wir den Kontakt zu anderen Menschen, um uns vor Enttäuschung und erneutem Schmerz zu schützen.

Die Strategie der Erstarrung:

Wir sind innerlich erstarrt – vergleichbar mit dem Totstellreflex eines Tieres. Um zu überleben, nehmen wir unsere Bedürfnisse zurück, verdrängen oder verleugnen sie sogar. Wir passen uns absolut an und ordnen uns unter.

  • Der Drang, es allen recht zu machen, steht im Vordergrund.
  • Um Zuneigung zu bekommen, wird oft bewusst die Rolle des lieben und bedürftigen Menschen eingenommen.
  • Dabei bleibt das eigene Potenzial im Hintergrund, weil man sich selbst klein hält.
  • Aus Angst, dass die eigenen Bedürfnisse sowieso nicht erfüllt werden, zieht man sich zurück und passt sich an.
  • Gleichzeitig stellen wir unser Licht unter den Scheffel.
  • Also bleiben wir lieber in der Rolle des kleinen, bedürftigen Kindes – denn so passiert uns am wenigsten.

Dieses Verhalten sichert uns die Zugehörigkeit im Familienverband (und später in Gruppen). Wir hatten gelernt, diese Strategie sichert unser Überleben.

Ein tiefer Glaubenssatz ist entstanden:
„Das, was andere brauchen, ist immer wichtiger als das, was ich brauche.“

 

Hier entsteht bereits ein zentraler Konflikt

zwischen Autonomie und Abhängigkeit.

Im Video geht es um die erlernte Hilflosigkeit,
gerade in dysfunktionalen Beziehungen

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2. Konflikt zwischen Autonomie und Abhängigkeit

Bedürfnis nach

Autonomie:

Frei, ungebunden

aber einsam!

Das Streben nach Autonomie kann aus der tiefen Sehnsucht entstehen, endlich unabhängig zu sein – frei von äußeren Erwartungen, frei von Kontrolle, frei von der Angst, verletzt oder enttäuscht zu werden.

Menschen, die früh gelernt haben, dass sie sich nur auf sich selbst verlassen können, entwickeln oft den Glaubenssatz:

„Ich brauche niemanden! Ich kann alles allein! Es wäre schwach, andere um Hilfe zu bitten.“

Diese Haltung vermittelt das Gefühl von Stärke und Selbstbestimmung, kann jedoch in die Isolation führen.

Denn wahre Autonomie bedeutet nicht, niemanden zu brauchen – sondern frei wählen zu können, wann und in welcher Weise wir uns mit anderen verbinden.

Ein Leben in reiner Unabhängigkeit mag Freiheit bringen, kann aber auch Einsamkeit bedeuten, wenn wir Nähe, Unterstützung und Austausch kategorisch ablehnen. Gesunde Autonomie entsteht dort, wo wir unsere eigenen Bedürfnisse ernst nehmen, ohne uns aus Angst vor Verletzung von der Welt abzukapseln.

Das Bedürfnis

nach Verbindung

Ich gebe mich

auf für Dich

Das tiefe Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Liebe und Anerkennung prägt unser Verhalten oft stärker, als wir es bewusst wahrnehmen. Wer in der Kindheit gelernt hat, dass Anpassung und Gehorsam die Voraussetzung für Zuneigung sind, entwickelt unbewusst den Glaubenssatz:

„Ich tue alles, nur damit du bleibst!“
„Ich bin doch immer lieb!“

Unterwürfigkeit als Überlebensstrategie
Um Ablehnung oder Konflikte zu vermeiden, zeigen wir uns stets angepasst, freundlich und rücksichtsvoll – oft über unsere eigenen Grenzen hinweg. Diese Verhaltensweise hat in der Kindheit vielleicht Schutz geboten, doch im Erwachsenenleben kann sie uns daran hindern, authentisch wir selbst zu sein.

Manipulative Dynamiken in Beziehungen
Manchmal wird diese Anpassung auch unbewusst als Strategie genutzt, um andere emotional zu beeinflussen:

  • „Wenn ich schwach wirke, wird man mich nicht kritisieren.“
  • „Wenn ich immer lieb bin, wird man mich nicht verlassen.“

Doch genau das ist destruktiv, denn es verhindert ehrlichen Austausch und tiefere Beziehungen. Andere Menschen können sich zurückziehen, weil sie nie wirklich erfahren, wer du bist, was du denkst oder fühlst.

Die Ur-Angst hinter der Anpassung
Hinter dieser Dynamik steckt oft die Ur-Angst, ausgestoßen zu werden – damals aus der Familie, heute aus sozialen oder beruflichen Gemeinschaften.

Doch wahre Zugehörigkeit entsteht nicht durch Selbstaufgabe, sondern durch authentische Verbindung. Der Schlüssel liegt darin, sich selbst nicht aufzugeben, sondern zu erkennen:

💡 Ich darf mich zeigen, mit all meinen Stärken und Schwächen – und trotzdem geliebt werden.

Viele psychische Störungen entstehen aus dem inneren Konflikt zwischen Autonomie und Abhängigkeit.

Auf der einen Seite steht der Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung – das Bedürfnis, frei zu sein, eigene Entscheidungen zu treffen und sich nicht von anderen abhängig zu machen. Auf der anderen Seite existiert das tiefe Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Liebe und Anerkennung – die Angst davor, allein zu sein, abgelehnt oder verlassen zu werden.

Wenn diese beiden Pole in einem Menschen stark gegeneinander wirken, kann es zu innerer Zerrissenheit führen:

  • Angststörungen oder Depressionen, weil man sich ständig zwischen Anpassung und Selbstbehauptung hin- und hergerissen fühlt.
  • Beziehungsprobleme, weil man entweder zu sehr klammert oder sich emotional distanziert, um sich zu schützen.
  • Selbstwertprobleme, weil man nie weiß, ob man „richtig“ ist – als eigenständige Person oder als Teil einer Gemeinschaft.

Ohne bewusste Integration dieser beiden Seiten kann dieser innere Konflikt langfristig zu emotionaler Erschöpfung, Identitätskrisen oder ungesunden Beziehungsmustern führen. Der Schlüssel liegt darin, sowohl die eigene Autonomie als auch das Bedürfnis nach Verbindung in Balance zu bringen.

3. Trotzphase:  2-3 Lebensjahr

Die Trotzphase – eine Herausforderung für das Umfeld

Die Trotzphase eines Kindes kann für das Umfeld unglaublich anstrengend sein. Das Wort Nein steht in dieser Phase im Mittelpunkt.

Beispielsweise zeigt sich dieses Verhalten bei Erwachsenen, die in der Trotzphase steckengeblieben sind:
Ein Klient tut genau das Gegenteil von dem, was der Therapeut vorschlägt.

Auch bei Kindern ist dieses Muster sichtbar:
Verbietest du ihnen etwas, tun sie es erst recht. („Wenn du willst, dass dein Kind Gemüse isst, dann verbiete ihm, Gemüse zu essen!“)

 

Erik Eriksons – zweite Entwicklungsstufe:

„Autonomie vs. Scham und Zweifel“

Erikson beschreibt, dass Kinder in dieser Phase beginnen, ihren eigenen Willen zu entdecken und sich zwischen Autonomie und Scham/Zweifel entscheiden. Wenn Eltern dem Kind mit Verständnis begegnen und ihm Raum für eigene Entscheidungen geben, entwickelt es ein Gefühl von Selbstkontrolle und Unabhängigkeit. Wird das Kind jedoch zu stark kontrolliert oder beschämt, kann es Scham und Zweifel an seinen eigenen Fähigkeiten entwickeln.

Die Trotzphase ist Ausdruck dieses Autonomiebedürfnisses ist – das Kind testet seine eigenen Grenzen und den Umgang mit Kontrolle.

In dieser Phase trifft das Kind erste (natürlich noch unbewusste) grundlegende Entscheidungen, die sein Verhältnis zu folgenden Aspekten prägen:

  • Liebe und Hass
  • Bereitwilligkeit und Trotz
  • Freier Selbstausdruck und Anpassung

Die zentrale Frage: Wollen wir eher autonom werden oder abhängig bleiben?

Das Ziel der Trotzphase ist eine zunehmende Autonomieentwicklung.

 

Sigmund Freud: Die anale Phase (Reinlichkeitserziehung)

Sigmund Freud beschreibt in seiner psychosexuellen Entwicklungslehre die anale Phase, die etwa zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr liegt. In dieser Zeit beginnt das Kind, seine Ausscheidungen zu kontrollieren – ein wichtiger Schritt in Richtung Selbstbestimmung. 

Zentrale Frage der Trotzphase:

„Darf ich selbst entscheiden oder werde ich kontrolliert?“

Die Art und Weise, wie Eltern mit diesem Entwicklungsschritt umgehen, prägt das Kind in Bezug auf Autonomie und Abhängigkeit:

🔹 Förderung der Autonomie:
Wenn das Kind Unterstützung und Raum für Selbstbestimmung bekommt („Du kannst es in deinem Tempo lernen“), entwickelt es ein gesundes Selbstvertrauen und die Fähigkeit zur Eigenverantwortung.

🔹 Förderung von Abhängigkeit:
Wird es jedoch zu stark kontrolliert, beschämt oder unter Druck gesetzt („Du musst es sofort richtig machen!“), kann dies zu einem Gefühl von Machtlosigkeit und Abhängigkeit führen.

Langfristige Auswirkungen:
  • Ein übermäßig angepasstes, perfektionistisches Verhalten kann aus der Angst entstehen, etwas „falsch“ zu machen.
  • Ein rebellisches, trotziges Verhalten kann sich entwickeln, um Kontrolle zurückzugewinnen.

Diese frühen Erfahrungen beeinflussen, wie ein Mensch später mit Autoritäten, Kontrolle und Selbstbestimmung umgeht – und damit auch, ob er eher in autonomen oder abhängigen Mustern lebt.

 

Die richtige Begrenzung durch Eltern

Wie setzen Eltern diese Grenzen?

Eine Begrenzung ist wichtig!
Ein Kind sollte nicht die Möglichkeit haben, WC-Reiniger zu trinken – hier braucht es klare Schutzmaßnahmen.

Doch hatten wir überbehütende Eltern oder völlig uninteressierte Eltern?

  • Uninteressierte Eltern setzen keine sinnvollen Grenzen. Sie nehmen nicht aktiv am Leben des Kindes teil.
  • Überbehütende Eltern schränken ihr Kind übermäßig ein, lassen wenig Raum für Eigenständigkeit.

Flucht oder Kampf – Strategien in der Trotzphase

In dieser Phase entscheidet sich das Kind – je nach Erfahrung – zwischen zwei Strategien:

  1. Grenzenlosigkeit: Das Kind kennt keine klaren Grenzen und verhält sich entsprechend unkontrolliert.
  2. Übervorsichtigkeit: Das Kind wird überangepasst und entwickelt eine starke Unsicherheit.

Macht und Ohnmacht – das zentrale Thema der Trotzphase

In dieser Entwicklungsstufe geht es um Kontrolle:

  • Erlebt das Kind Kontrolle durch die Eltern?
  • Oder versucht es, selbst Kontrolle auszuüben?

Diese Dynamik prägt das weitere Leben und beeinflusst, ob ein Mensch später eher autonom oder abhängig ist.

4. Pubertät – Der Ablösungsprozess von den Eltern

In dieser Phase stellen wir alles infrage, was die Eltern tun. Unsere eigene Identität entwickeln wir häufig durch eine Oppositionshaltung – das bewusste Abgrenzen von den Werten und Regeln des Elternhauses.

Neue Rollenvorbilder werden in diesem Alter notwendig.

Freunde und Cliquen übernehmen eine prägende Rolle. Die Opposition zu den Eltern und die Identifikation mit Gleichgesinnten – aber auch mit Menschen, von denen wir uns bewusst abgrenzen – formt unseren Charakter.

Wir suchen Gleichgesinnte, schließen uns Gruppen an, etwa im Sportverein oder anderen sozialen Gemeinschaften.

Fehlende Übergangsrituale in unserer Gesellschaft

Leider fehlen in der heutigen Zeit Übergangsrituale, die den Ablösungsprozess begleiten.

In indigenen Kulturen hingegen gibt es nach wie vor Initiationsriten.
Dort stehen Mentoren, Stammesälteste, weise Frauen und Männer zur Verfügung, die den Übergang ins Erwachsenenleben anleiten und begleiten. Jugendliche werden bewusst darauf vorbereitet, ein wertvolles, tragendes Mitglied der Gemeinschaft zu werden.

Moderne Prägung durch Eltern

In unserer Gesellschaft haben Jungen oft nur ihre Väter als Vorbild für das männliche Prinzip, während Mädchen sich an ihren Müttern orientieren, wenn es um das weibliche Prinzip geht.

Über diese Prägungen lernen wir:

  • Wie darf ich als Mann oder Frau sein?
  • Welche Verhaltensweisen sind erwünscht oder unerwünscht?

Auswirkungen dissozialer Familienstrukturen

Dissoziale Familienstrukturen erschweren Kindern die Entwicklung einer gesunden geschlechtlichen Identität.

  • Viele Frauen kämpfen mit ihrer Weiblichkeit, weil ihnen ein authentisches weibliches Vorbild fehlte.
  • Viele Männer wissen nicht mehr, wie sie als Mann sein sollen, weil klare Orientierungspunkte fehlen.

Ohne stabile Leitbilder wird die Identitätsfindung zur Herausforderung.

In dem Video geht es um das Thema:
Narzisstische Mutter
Warum ist die endgültige Abnabelung so wichtig!

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5. Folgen von fehlender Abnabelung von Deiner Mutter oder Deinem Vater:

 

Verstrickt mit den Eltern – das unvollendete Erwachsenwerden

Viele Menschen sind auch im höheren Alter noch in den emotionalen Verwicklungen mit ihren Eltern gefangen. Sie fühlen sich, als wären sie nie wirklich erwachsen geworden.

Oft bleibt ein tiefes Gefühl von Hilflosigkeit, Unmündigkeit und Bevormundung bestehen. Die Eltern lösen nach wie vor Ärger und Wut aus – vor allem, wenn sie sich in ihrem Verhalten nicht verändert haben.

Alte Wunden brechen immer wieder auf, wenn die Eltern so reagieren, wie sie es schon in der Kindheit taten. Der alte Groll kehrt zurück, weil die erhoffte Veränderung ausbleibt.

Tief im Inneren besteht immer noch der Wunsch, dass die Eltern eines Tages doch noch bedingungslose Liebe und Anerkennung schenken.

Die Folgen einer nicht vollzogenen Abnabelung

Viele Probleme, die sich im Leben zeigen, haben ihren Ursprung in einer unvollständigen emotionalen Loslösung von den Eltern:

  • Berufliche Schwierigkeiten – das Gefühl, im Hamsterrad gefangen zu sein
  • Mangelnder Erfolg – Angst vor Veränderung oder fehlender Mut, neue Wege zu gehen
  • Energieblockaden – eine unbewusste Loyalität zu den Eltern oder unerfüllte Erwartungen binden enorme innere Ressourcen

Häufig behalten Eltern unbewusst eine enorme Macht über das eigene Leben, selbst wenn der Kontakt längst abgebrochen wurde.

Man hat sich vielleicht äußerlich distanziert, ist ausgezogen, meidet Familienfeste und möchte mit den Eltern nichts mehr zu tun haben. Die Verletzungen sind zu tief: Demütigung, Manipulation, emotionale Kälte.

Doch die frühkindliche Wunde bleibt und zeigt sich in alltäglichen Begegnungen mit anderen Menschen:

  • Der dominante Chef, der herablassend spricht
  • Die unverschämte Kassiererin, die einen schroff behandelt
  • Der kritische Schwiegervater oder die Schwiegermutter
  • Die fordernde Lehrerin der Kinder
  • Die verletzende Freundin

Der Körper als Spiegel der ungelösten Verstrickungen

Diee Verbindung zwischen körperlichen Symptomen und ungelösten emotionalen Verstrickungen mit den Eltern.

Viele Menschen, die innerlich noch mit den Eltern verstrickt sind, erleben auch körperliche Reaktionen, die scheinbar keine medizinische Erklärung haben:

  • Chronische Müdigkeit oder Erschöpfung → weil emotionale Energie in alten Mustern gebunden ist.
  • Verspannungen und Rückenschmerzen → als Ausdruck von Belastungen, die unbewusst getragen werden.
  • Probleme mit dem Magen oder Verdauung → weil emotionale Themen „nicht verdaut“ werden können.
  • Autoimmunerkrankungen oder Hautprobleme → oft ein Ausdruck von Selbstablehnung oder verdrängter Wut.

Das Wiederholen alter Muster – Kampf oder Flucht

Wer innerlich noch in der alten Verletzung steckt, neigt dazu, im Kampf- oder Fluchtmodus zu reagieren:

  • Kampfmodus:
    Man ringt um Gerechtigkeit, kämpft gegen Vorgesetzte oder Kollegen, streitet sich mit anderen, um endlich „Recht zu haben“ oder gesehen zu werden.
  • Fluchtmodus:
    Man zieht sich zurück, meidet Konflikte und klagt über die Ungerechtigkeit der Welt  – doch verändert nichts.

In beiden Fällen geht es unbewusst um denselben Kern: Gesehen werden, endlich jemand sein, sich wehren, nicht mehr ohnmächtig alles ertragen, – wie in der Kindheit. Gleichzeitig ist aber das Gefühl vorhanden, man kann nichts verändern oder bewirken.

Man hält an dem Betrug der Kindheit fest, an dem verlorenen Vertrauen in die Menschen. Immer wieder erlebt man Situationen, in denen man auf einer ähnlichen Ebene reagiert wie früher: Man kämpft, um sich durchzusetzen, oder zieht sich aus Angst vor Ablehnung zurück.

Die Bedeutung des Nervensystems – Polyvagal-Theorie 

Diese Reaktionen sind nicht nur psychologisch, sondern auch biologisch tief in uns verankert.  Ausführliche Info zur Polyvagal-Therorie ⇒

Laut der Polyvagal-Theorie beeinflusst unser autonomes Nervensystem, wie wir auf Stress und Trauma reagieren:

  • Kampfmodus (Sympathikus-Übererregung): Ständige Anspannung, innere Unruhe, Wut auf Autoritätspersonen oder Partner.
  • Fluchtmodus: Rückzug, soziale Isolation, Vermeidungsverhalten.
  • Erstarrungsmodus (Dorsaler Vagus-Zweig): Gefühl von Taubheit, Antriebslosigkeit, Depression.

Wenn wir in alten Mustern stecken, ist unser Nervensystem oft dysreguliert – das bedeutet, dass wir nicht mehr flexibel zwischen Entspannung und Aktivierung wechseln können.

Wege zur Regulation:

  • Atemtechniken, die den Vagusnerv aktivieren
  • Bewegung (z. B. Yoga, Tanzen, Spazierengehen)
  • Soziale Sicherheit (gesunde Beziehungen aufbauen)

Je mehr wir lernen, unser Nervensystem zu regulieren, desto leichter können wir uns aus alten Mustern befreien.

Die tiefste Wunde – Auswirkungen auf Beziehungen und das eigene Leben

Bei manchen Menschen geht diese alte Wunde so tief, dass sie unbewusst jede Partnerschaft oder Familiengründung verhindern.

Probleme können auf allen Ebenen entstehen:

  • Körperlich – psychosomatische Beschwerden, chronische Erschöpfung
  • Geistig – Selbstzweifel, destruktive Denkmuster
  • Seelisch – das Gefühl der inneren Leere, Beziehungsunfähigkeit
  • Spirituell – fehlender Lebenssinn, das Gefühl, nicht im eigenen Leben angekommen zu sein

Warum eine gesunde Abnabelung so wichtig ist

Viele Menschen sind sich nicht bewusst, wie tief die emotionale Bindung zu ihren Eltern noch in ihnen wirkt – selbst wenn äußerlich längst Distanz geschaffen wurde.

Oft sind es unbewusste Loyalitäten, die verhindern, dass ein Mensch sein volles Potenzial entfaltet. Die Angst, die Eltern zu „verraten“, wenn man ein glückliches, erfolgreiches und freies Leben führt, kann sich tief im Unterbewusstsein verankern.

Das zeigt sich in Mustern wie:

  • Selbstsabotage im Beruf oder in Beziehungen
  • Das Gefühl, nie „gut genug“ zu sein, egal wie viel erreicht wurde
  • Der Drang, sich übermäßig um andere zu kümmern, aber sich selbst zu vernachlässigen
  • Schuldgefühle, wenn man sich von destruktiven Eltern oder toxischen Familienmitgliedern löst

6. Wie uns unbewusste Verstrickungen blockieren

Viele Menschen glauben, dass sie mit der Vergangenheit längst abgeschlossen haben.
Doch unser Unterbewusstsein hält oft noch fest – selbst dann, wenn wir längst den Kontakt zu den Eltern abgebrochen haben.

Denn Verstrickung zeigt sich nicht nur in offenen Konflikten.
Sie zeigt sich auch in den Mustern unseres Lebens:

  • Warum kämpfe ich immer wieder um Anerkennung – so wie damals bei meinen Eltern?
  • Warum fühle ich mich klein und machtlos, sobald mich jemand kritisiert?
  • Warum gerate ich immer wieder in toxische Beziehungen, die mich kleinhalten?
  • Warum ist da eine innere Leere, ein Gefühl von „nicht genug“ sein, egal was ich erreiche?

Oft stehen wir uns selbst im Weg, weil unbewusste Loyalitäten zu unseren Eltern uns blockieren.
Solange wir innerlich noch gegen sie kämpfen, kämpfen wir in Wahrheit gegen uns selbst.

Der Aspekt der Selbstvergebung und das Auflösen von Schuldgefühlen

Viele Menschen kämpfen nicht nur mit der Wut auf die Eltern – sondern auch mit tief sitzenden Schuldgefühlen.

Sie fragen sich:

  • „Darf ich mich wirklich lösen?“
  • „Bin ich ein schlechtes Kind, wenn ich Abstand brauche?“
  • „Darf ich glücklicher sein als meine Eltern?“

Diese Schuldgefühle sind oft unbewusste Loyalitäten: Der Glaube, dass wir das Leid der Eltern tragen müssen.

Doch der wichtigste Schritt in die Freiheit ist Selbstvergebung.
💡 Du bist nicht für das Glück oder das Unglück Deiner Eltern verantwortlich.

Du darfst ein erfülltes Leben führen – ohne Schuld.

Sich frei fühlen und selbstbestimmt fühlen

7. Der Weg zur inneren Freiheit – Schritte zur Heilung

Ein zentraler Schritt auf dem Weg zur Selbstbestimmung ist die bewusste emotionale Loslösung von den Eltern – und das bedeutet nicht zwangsläufig Kontaktabbruch, sondern innere Freiheit.

Dazu gehören:

  1. Die Kindheitswunde anerkennen:
    • Erkennen, dass die Vergangenheit nicht mehr verändert werden kann.
    • Die unerfüllte Sehnsucht nach elterlicher Anerkennung akzeptieren.
  2. Die Eltern entmachten:
    • Sich bewusst machen, dass man selbst heute die Kontrolle über sein Leben hat.
    • Aufhören, unbewusst auf eine späte „Wiedergutmachung“ zu hoffen.
  3. Das innere Kind heilen:
    • Die eigene innere Stimme stärken, um nicht länger unbewusst nach elterlicher Bestätigung zu suchen.
    • Sich selbst die Liebe geben, die man als Kind vermisst hat.
  4. Die eigene Identität ohne elterliche Prägung entdecken:
    • Wer bin ich, wenn ich nicht mehr in alten Rollen gefangen bin?
    • Welche Werte und Überzeugungen gehören wirklich zu mir – und welche habe ich nur übernommen?

Der emotionale Reifeprozess – vom inneren Kind zum inneren Erwachsenen

Wie kann ich aus dieser Dynamik aussteigen?

Ein entscheidender Schritt in der emotionalen Loslösung ist es, vom inneren Kind zum inneren Erwachsenen zu reifen:

  • Das innere Kind erkennt, was es vermisst hat.
  • Der innere Erwachsene übernimmt heute die Verantwortung, sich das selbst zu geben.

Dazu gehört:

  • Sich selbst trösten und stabilisieren können, statt von äußeren Bestätigungen abhängig zu sein.
  • Eigene Bedürfnisse ernst nehmen, ohne in kindliche Trotzreaktionen zu verfallen.
  • Grenzen setzen lernen – mit den Eltern, aber auch im eigenen Leben.

Freiheit beginnt in dir

Solange alte Verstrickungen bestehen, bleibt das Gefühl bestehen, innerlich gefangen zu sein. Doch der wichtigste Schritt ist die Erkenntnis, dass du dich selbst daraus befreien kannst.

Der Prozess der emotionalen Abnabelung ist nicht einfach, aber er lohnt sich. Es bedeutet nicht, die Eltern zu verdammen oder ihnen die Schuld für alles zu geben – sondern endlich die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Du bist heute kein hilfloses Kind mehr.

Du hast die Möglichkeit, dich aus alten Prägungen zu lösen, neue Wege zu gehen und dein Leben nach deinen eigenen Werten zu gestalten.

Die Vergangenheit kann nicht verändert werden – aber deine Zukunft kannst du selbst gestalten.

Du fühlst Dich erkannt  und suchst nach Unterstützung? 

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Frieden mit den Eltern

8. Der befreiende Schritt –  gesunde Abnabelung von den Eltern

Ich erlebe in meiner Praxis und in den Beratungen immer wieder, welche tiefgreifenden Veränderungen geschehen, wenn Menschen endlich Frieden mit ihren Eltern schließen und sich innerlich von ihnen wirklich abnabeln.

Die jahrelang gebundene Energie wird frei – für das eigene Leben.
Plötzlich beginnen Motivation, Kreativität, Ideen und die eigenen Potenziale wieder zu fließen.

Der Wendepunkt geschieht, wenn Du:

  • Alle Erwartungen und Hoffnungen an Deine Eltern loslässt.
  • Deine Eltern so akzeptierst, wie sie sind – ohne den Wunsch, sie verändern zu müssen.
  • Deine Geschichte als das erkennst, was sie ist: ein vergangener Teil Deines Lebens.

Und wenn Du Dich schließlich Deinen verletzten inneren Anteilen in Liebe und Fürsorge zuwendest, dann geschieht etwas Magisches:

Diese Energien beginnen, Dich zu bereichern, anstatt Dich zu blockieren.
Du kannst in Frieden Dein eigenes Leben gestalten – frei, erfüllt und selbstbestimmt.

Die Vergangenheit kann nicht mehr geändert werden – doch Deine Zukunft liegt in Deinen Händen. 💫

Unsere Eltern bleiben unsere Eltern – und die Chance der Versöhnung

Wir sind in diese Familie hineingeboren – ob wir es wollten oder nicht.
Manche Menschen sehen es als Zufall, andere glauben an eine tiefere Bedeutung dahinter. Doch unabhängig von der Sichtweise bleibt eines bestehen: Sie sind und bleiben unsere Eltern.

Wir haben Gutes und Schmerzhaftes erlebt, geprägt durch ihre Liebe, aber auch durch ihre Grenzen, Muster und ungelösten Themen.
Viele dieser Prägungen haben wir – oft unbewusst – übernommen und weitergelebt. Wir tragen nicht nur unsere eigene Geschichte, sondern auch Teile ihrer.

Warum konnten sie nicht anders?

Es kann ein schmerzlicher Prozess sein, aber er ist notwendig: Zu erkennen, dass unsere Eltern oft selbst nicht anders konnten.
Vielleicht waren sie zu verletzt, zu überfordert, zu sehr in ihren eigenen Traumata gefangen.

  • Vielleicht fehlte ihnen die emotionale Reife, um uns das zu geben, was wir brauchten.
  • Vielleicht waren sie selbst als Kinder nicht gesehen, nicht geliebt oder nicht wertgeschätzt worden.
  • Vielleicht hatten sie niemals gelernt, was es bedeutet, wirklich für ein Kind da zu sein – weil es ihnen selbst nie widerfahren ist.

Das entschuldigt nichts, aber es erklärt vieles.

Und wenn wir diesen Blick einnehmen können, verändert sich etwas: Wir hören auf, gegen das Unveränderbare zu kämpfen.

Der Blick hinter das Trauma der Eltern

Wenn wir uns erlauben, tiefer zu schauen, dann stellen sich neue Fragen:

  • Wie wäre meine Mutter gewesen, wenn sie selbst ein Leben ohne Verletzungen geführt hätte?
  • Wie wäre mein Vater gewesen, wenn er Liebe, Halt und Geborgenheit erfahren hätte?
  • Welche besonderen Talente, Fähigkeiten und positiven Potenziale stecken in meiner Familie?

Oft liegt hinter den Schatten der Eltern auch eine verborgene Stärke.
Manchmal wurden uns nicht nur Wunden, sondern auch Gaben und Möglichkeiten weitergegeben.

Vielleicht war Dein Vater ein Mann mit vielen Träumen, aber zu wenig Mut, um sie zu leben. Vielleicht hatte Deine Mutter eine unglaubliche Kreativität, die sie nie wirklich entfalten konnte. Vielleicht steckt in Dir eine Energie, die längst darauf wartet, befreit zu werden.

Doch solange wir an Groll, Ablehnung oder Hass festhalten, bleibt uns dieses Potenzial verborgen.

Der große Wendepunkt: Frieden schließen – unabhängig von den Eltern selbst

Die wichtigste Erkenntnis ist: Du brauchst keine Bestätigung von Deinen Eltern mehr.

Deine Heilung hängt nicht davon ab, ob sie sich verändern.
Du musst nicht darauf warten, dass sie sich entschuldigen, dass sie endlich erkennen, was sie Dir angetan haben.
Manche Eltern werden das nie tun – weil sie es nicht können.

Aber Du kannst etwas tun:

  • Du kannst aufhören zu warten.
  • Du kannst für Dich selbst das werden, was Du gebraucht hättest.
  • Du kannst die Verantwortung für Dein eigenes Leben übernehmen.

Denn der größte Irrtum ist zu glauben, dass die Vergangenheit uns festhält.
In Wahrheit sind wir es, die die Vergangenheit festhalten.

Wie Du die Blockaden lösen kannst

  1. Erkenne Deine alten Muster:
    • Wo in Deinem Leben wiederholen sich alte Verletzungen?
    • Wo suchst Du immer noch nach Anerkennung, Liebe oder Bestätigung?
  2. Löse die unbewusste Loyalität:
    • Du bist nicht verpflichtet, das Leid Deiner Eltern weiterzutragen.
    • Du darfst glücklich sein, auch wenn sie es nicht waren.
    • Du darfst Erfolg haben, auch wenn sie scheiterten.
  3. Vergib – für Dich, nicht für sie:
    • Vergebung heißt nicht, dass Du gutheißt, was geschehen ist.
    • Es bedeutet, dass Du nicht länger möchtest, dass die Vergangenheit Dein Leben bestimmt.
    • Vergebung ist ein Geschenk an Dich selbst.
  4. Entscheide Dich für Deine eigene Geschichte:
    • Deine Eltern haben Dir eine Geschichte mitgegeben, aber Du darfst sie neu schreiben.
    • Du bist nicht verpflichtet, die alten Rollen weiterzuspielen.

Frieden ist eine Entscheidung

Die Vergangenheit kann nicht mehr verändert werden.
Aber Deine Zukunft liegt in Deinen Händen.

Solange Du noch in Wut, Ablehnung oder Schmerz verhaftet bist, bleibt Dir das Geschenk Deiner eigenen Kraft verschlossen.

Doch in dem Moment, in dem Du den inneren Kampf loslässt, beginnt etwas Neues:

  • Deine Energie wird frei.
  • Deine Kreativität kehrt zurück.
  • Deine Potenziale entfalten sich.
  • Dein Leben wird wieder leicht.

Nicht, weil Deine Eltern sich verändert haben – sondern weil Du Dich verändert hast.

💫 Der größte Schritt in die Freiheit ist, Dich selbst aus der Vergangenheit zu erlösen.
💫 Und wenn Du das tust, öffnet sich Dein Leben auf eine Weise, die Du Dir vorher nicht vorstellen konntest.

Ich weiß, wie prägend diese
traumatischen Erfahrungen sind
  – und wie lange sie Dein Leben beeinflussen können.

Du musst diesen Weg nicht allein gehen.

In einem 20-minütigen kostenlosen Orientierungsgespräch kannst Du herausfinden,

ob Du Dich bei mir gut aufgehoben fühlst und ob meine Begleitung für Dich passt.

Gleichzeitig erfährst Du, wie ich arbeite und was ich Dir anbieten kann.

Dieses Gespräch ist keine therapeutische Sitzung, sondern eine Möglichkeit,

um gemeinsam zu schauen, ob eine Zusammenarbeit für Dich

der richtige nächste Schritt sein kann.

lebensmitte-endlich-stark.de