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Ob Bulimie, Anorexie, oder Esssucht, sobald das Thema Essen mit Leiden oder selbstzerstörendem Verhalten verbunden ist, spricht man von gestörtem Essverhalten oder Essgestört!

Ist es wie viele „normale“ Menschen annehmen einfach nur: Der „Gestörte“ kann sich nicht disziplinieren, hat keinen starken Willen und ist zu bequem etwas zu ändern?

Ist es nicht in Wahrheit so, das es fast immer sensible, starke Menschen sind, die sich auf Ihrem Lebensweg verirrt haben.

Ursachen:

– Große Probleme in der Mutterbeziehung
– emotionaler Missbrauch
– Keine Chance eine normale Beziehung zu Weiblichkeit aufzubauen.
– Essen als Trost
– Oft abwesender oder schwacher Vater
– Druck in der Erziehung zu Leistung und Perfektonismus
– mangelndes Selbstwertgefühl
– traumatische Erfahrungen

 

– durch die Medien geprägtes Schönheitsideal:
Durch frühkindliche Prägungen, erworbene Muster, und Erlebnisse hast Du keinen Selbstwert aufbauen können und orientierst Dich notgedrungen an Äußerlichkeiten, wie Schönheit, schlank sein und erfolgreich, Werte die der „Norm“ entsprechen, Werte die allgemein anerkannt sind.


Ist die sogenannte „Fehlfunktion“ nicht ein Hilfeschrei der Seele, bei Bulimie und Anorexie u.a. ein Hunger nach Leben, sich zu leben und endlich zu wissen wer man ist. Was ist die eigene Aufgabe und Berufung? Das was mich wirklich seelisch „erfüllt“!

Alle „Essgestörten“ die ich in meinem Leben und in meiner Praxis kennen lernen durfte und darf, sind immer sehr, sehr starke Menschen. Mit einem großem Liebespotential, aber mehr für andere als für sich selbst. Orientierungslos und Suchend nach der Wahrheit, nach der Liebe, nach sich Selbst.
Wunderbare Menschen, die, wenn sie Ihr inneres Wesen endlich wiederfinden, fern ab von allen Normen und Dogmen, Mustern und Glaubenssätzen einen unermesslichen Reichtum in sich wiederfinden, an Potential, Kreativität, Kraft und Lebensfreude.

Das was Jahrelang im Dornröschenschlaf lag, darf sich endlich zeigen. Die Dornenhecke ist verschwunden und das innere Licht leuchtet wieder in voller Stärke.

Durch meine „Essstörung’“ habe ich die aktive Imagination nach C.G. Jung kennenlernen dürfen.
Ich hatte mich immer geweigert, Verhaltensregeln was Essen betrifft zu befolgen, da ich innerlich gespürt habe, am Symptom in den Vordergrund zu stellen…., dadurch werde ich nicht gesund.

Es war in meiner Aufarbeitungszeit nie der Focus auf das Essverhalten gerichtet, sondern auf die wahren Gründe meiner Suche/Sucht.
Ich liebe die aktive Imagination, den sie zeigt für mich die klarste Sprache der Seele, die tiefsten Prägungen und Muster und eine wunderbare Hilfe zu erkennen und zu wandeln.
Auch das Familienstellen kann familiäre Verwicklungen aufzeigen und lösen.

Seit über 25 Jahren bin ich geheilt, und helfe Dir sehr gerne auch den Weg zu finden zu einem „befreitem“ Leben.
Bist Du ein Angehöriger einer, eines Betroffenen?