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Die Grey-stone Methode

 
Bei der Grey-stone Methode visualisiert ein Klient,  dass er ein grauer Stein ist.
Ein grauer Stein, der unangreifbar ist. An dem alles abprallt was von Außen kommt. Nichts zerstört ihn, nicht zerstört damit Dich!
Nichts an Dir ist weich, empathisch, liebevoll.
Ziel der Grey-stone Methode ist, dass man bei Attacken von übergrifflichen, verletzenden, provozierenden Menschen stark und stabil bleibt.
Gerade beim Thema Narzissmus, narzisstischer Missbrauch „kann“ es eine Möglichkeit sein.
 

Du hast aber auch akzeptiert:

–  Deine Gegenüber wird sich nie ändern
–  Diskussionen enden im Streit oder sind sinnlos
–  Diese Menschen werden nie verstehen, wie sehr sie Dich verletzt haben
–  Sie werden nie verstehen das Du durch ihr Verhalten traumatisiert bist
–  Sie werden sich nie entschuldigen
 
Meiner Sicht nach ist Die Grey-Rock Methode nur in bestimmten Situationen sinnvoll.
Und auch nur bei Menschen, die sehr schnell und bewusst diese Methoden anwenden können um sich abzugrenzen. 
Und bei Menschen die  diese Fähigkeit besitzen schnell um wieder in die eigene, stabile emotionale Welt zurück zu gehen.
Aber eigentlich brauchen sie dann keine Methoden mehr, weil sie schon innerlich stark sind und sich selbst regulieren können.
 

Da viele traumatisierte Menschen aber in einer innerlichen Erstarrung sind, keinen ausreichenden Zugang zu ihren Gefühlen und Bedürfnissen haben, ist diese Visualisierung in dieser Art und Weise oft kontraproduktiv.

Ein grauer Stein zu sein bedeutet noch mehr die eigenen Gefühle zu unterdrücken und noch lebloser zu werden.

Sich vorzustellen man ist ein Stein, kann die Dissoziation noch fördern.

Das hin- und her switschen können,  zwischen dem Gefühl man ist ein Stein, der nicht zerstörbar ist und dem Fühlen der eigenen weichen, empathischen Seite braucht viel Übung und viel Bewusstheit.

Teste es einfach für Dich einmal aus, wenn Du aber merkst, Du schaffst es nicht, auch nicht durch eine Vorbereitungszeit, weil z.B. der Termin des Treffens schon feststeht…., sei geduldig mit Dir.   Aber auch wenn Du merkst, es funktioniert in dem Moment ganz gut, aber Du kommst nicht mehr wirklich zu Dir zurück,  dann sei vorsichtig.  

 

Ja, es ist wichtig sich abgrenzen zu können und nicht mehr angetriggert zu werden um sachlich und ruhig bei Angriffen zu reagieren.

Um auch bei Telefonaten (die meist spontan kommen), bei Spontanbesuchen, SMS, Emails oder sonstigem Schriftverkehr zu reagieren und zu antworten wie ein Rechtsanwalt.  

Für mich und in meiner Weise mit traumatisierten Menschen zu arbeiten geht es um die Stärkung des Ich, um den bewussten, erfühlen, erlebten Umgang mit Deine eigenen, authentischen Gefühlen.
Das ist ein Prozess der von innen nach außen entwickelt wird.
 

Dann, wenn die Seele stark ist aus sich selbst heraus, Gelassenheit und Selbstsicherheit besitzt, ist auch der Umgang mit schwierigen Menschen gut zu bewältigen.

 

Es kann passieren, wenn Du völlig kühl und sachlich bist, das gerade narzisstische Menschen oder grundsätzlich schwierige Menschen mit Krankheiten noch krasser werden.

Warum?  Sie fühlen sich nicht ernstgenommen, was ja ein Teil der Grunderkrankung ist und die Reaktion kann eine verstärkte Gegenreaktion bewirken.
Auch dann, wenn es um offizielle oder gerichtliche Dinge geht, wie bei Umgangsrecht mit Kindern oder andere nötige Klärungen in einer Familiensituation ist es besser einfach Du selbst  zu bleiben, und trotzdem sachlich und aus Deiner inneren Stärke heraus nicht triggerbar zu sein.

Wie erreichst Du diese innere Stabilität?

 
Eine  körperorientierte Traumatherapie,  aktive Imagination, innere Reisen,  also Methoden die Dich zurück zu Deinem wahren Ich führen sind empfehlenswert. Methoden die Deine Seele stärken, sind meiner Sicht nach besser. 
Nein sagen lernen!
Auch Wissen um Methoden zur Selbstregulation sind enorm hilfreich.

Dann bleibst Du auch in herrausfordernden Situationen ruhig und gelassen und bei Dir selbst.